Was ändert sich im Onlinebanking ab kommender Woche?

Seit dem 14. September 2019 ist die sogenannte „zweite Stufe“ der Umsetzung der „Zweiten EU-Zahlungdiensterichtlinie (PSD2) wirksam. Ziel ist die Schaffung einheitlicher Standards für die Sicherheit elektronischer Zahlungen sowie die Verbesserung des Verbraucherschutzes im Europäischen Wirtschaftsraum. Damit werden das Online-Banking, die VR-BankingApp sowie das Online-Shopping mit Kreditkarte noch sicherer. Außerdem wird Zahlungsdienstleistern, die keine Bank sind, die Möglichkeit gegeben, Euch neue Services anzubieten. Hier ein Überblick über die Änderungen:

  • Zukünftig müsst Ihr Euch alle 90 Tage bei der Anmeldung im Online-Banking mit der Eingabe Eures VR-NetKeys und der zusätzlichen Eingabe einer TAN legitimieren. Hier nutzen wir im Kundensinne schon die Möglichkeit in der Verordnung, dies nur alle 90 Tage durchführen zu müssen. Es gibt auch Banken, die das bei jeder Anmeldung verlangen.
  • Mastercard ®Identity Check™ und Visa Secure werden beim Bezahlen im Online-Shopping verpflichtend. Hierzu haben wir bereits vor längerer Zeit in einem Blog-Beitrag und einem Video auf unserem Youtube-Kanal informiert.
  • Ihr könnt sogenannte Drittanbieter beauftragen, für Euch Zahlungen auszulösen oder Informationen über Euren Zahlungsverkehr abzurufen. Das heißt im Umkehrschluß aber auch, dass diese Drittanbieter Eure anderen Kontoumsätze auf dem Girokonto einsehen können. Unser Rat deshalb: Wenn, dann für solche Drittanbieter nur die Kreditkarte freigeben.
  • Ihr könnt sogenannte Drittanbieter berechtigen, vor einer Bezahlung mit der Kreditkarte die Verfügbarkeit des Kaufbetrages bei der VR-Bank Schweinfurt eG abzufragen.

Weitere Informationen haben wir auf unserer Homepage zusammen gestellt.

Für Fragen stehen wir Euch natürlich zur Verfügung, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Euch gerne weiter.